Geschichte

Sisters – Frauen für Afrika e.V

Geschichte

Mit der Idee von einer deutsch-afrikanischen Frauengruppe startete das erste Sisters-Projekt 2011 im Verein Njonuo Fe Mo - Frauenwege in Togo e.V. . Thematisch war das Projekt überwiegend auf Integration ausgerichtet. Die muntere Frauengruppe mit den engagierten Projektleiterinnen Dela und Pia entwickelte sich weiter. Das Anschlußprojekt wechselte die Trägerschaft zum BEI e.V. und der Schwerpunkt lag dann vorrangig auf der Entwicklungszusammenarbeit. Ursprünglich war angedacht, dass die engagierten Frauen sich weiter in den bestehenden BEI-Mitgliedsgruppen wechselten. Doch die inzwischen zusammengewachsene Gemeinschaft wollte lieber weiterhin gemeinsam agieren. Im Herbst 2017 und dann formell korrekt im Mai 2018 hat sich die bestehende deutsch-afrikanische Frauen-Gruppe als Migrant*innenorganisation mit eigenständigem Verein mit etwa 30 Mitgliedern ausgegründet. Die Themen Rassismus, Postkolonialismus, Empowerment von Frauen, Demokratie und Frauenrechte und ganz besonders die nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen seit dem das Vereinsleben.

Unsere Gruppe hat durch die Zusammenarbeit der Frauen mit afrikanischen und deutschen/europäischen Wurzeln ein Alleinstellungsmerkmal und steht als Vorbild für eine Nord-Süd-Partnerschaft, die hier vor Ort beginnt. Bereits in der Projektphase sind Vertreterinnen von uns nach Nürnberg und Rostock eingeladen worden, um über die gemeinsame Arbeit zu berichten.

Regelmäßig treffen wir uns zu Gruppenabenden, Workshops oder externen Veranstaltungen, um gemeinschaftlich mit authentischen Stimmen aus dem Süden und am Beispiel vieler afrik. Länder (wie Ghana, Burundi, Togo, Benin, Gambia, Eritrea, Sudan, Burkina Faso, Nigeria, …) zu berichten bzw. unseren Blickwinkel einzubringen. Dabei treten wir stets im Tandem auf: immer eine weiße und eine schwarze Frau gemeinsam. Dies stärkt sowohl weiße als auch schwarze Frauen. Ebenso trugen die Fortbildungen und die Vernetzungsarbeit dazu bei, dass die Frauen sich in ihrer Persönlichkeit weiterentwickelt haben. Mit besonderem Stolz vertreten die einzelnen Sisters unseren Verein. Sogar als Rednerinnen auf großen Veranstaltungen wurden die Sisters bereits angefragt. So sind im Laufe der Zeit die Sisters für andere Migrantinnen Vorbild und Brücke in unsere Gesellschaft und Teilhabestrukturen geworden. Dies bestärkt unsere Meinung, dass Frauen der Motor von Entwicklung sind. Dies trifft besonders im Hinblick auf die entwicklungspolitische Teilhabe afrikanischer Frauen zu.

Wir sind Mitglied im:
- BEI, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (Dachverband Entwicklungspolitischer
Organisationen)
-
Forum für Migrant*innen Kiel
-
Afrodeutscher Verein SH e.V. (ADVSH)
- Haus der Vielfalt e.V. (HdV)
- Migrantischer Eltern Netzwerk S-H (MEN)
- Frauenbündnis Kiel